Untersuchungen zum altersspezifischen mehrdimensionalen perzeptiv-kognitiven Urteilsverhalten in der Psychophysik

Untersuchungen zum altersspezifischen mehrdimensionalen perzeptiv-kognitiven Urteilsverhalten in der Psychophysik

von: Petra Hauf

Pabst Science Publishers, 2001

ISBN: 9783935357951 , 195 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

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Preis: 19,99 EUR

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Mehr zum Inhalt

Untersuchungen zum altersspezifischen mehrdimensionalen perzeptiv-kognitiven Urteilsverhalten in der Psychophysik


 

Die Relativität der menschlichen Wahrnehmung und Beurteilung ist ein im Alltag jederzeit zu beobachtendes Phänomen: Identische Objekte werden in Abhängigkeit von ihrer Umgebung (Kontext) unterschiedlich wahrgenommen und unterschiedliche Reize rufen oftmals identische Wahrnehmungs-eindrücke hervor. Diese Wechselwirkungen zwischen Reiz und Kontext wurden in der psychophysikalischen Bezugssystemforschung lange anhand von eindimensionalen Reizvariationen untersucht. Da jedoch Alltagsurteile üblicherweise von komplexer Natur sind, wird die systematische Untersuchung der Wahrnehmung und Beurteilung von mehrdimensionalen Reizen gefordert. Dementsprechend befaßt sich die vorliegende Arbeit in einer Reihe von Experimenten mit der Beeinflussung des Wahrnehmungsurteils durch die gleichzeitige Variation verschiedener Reizdimensionen (Helligkeit, Größe und Farbe), und dies sowohl aus allgemeinpsychologischer als auch aus entwicklungspsycholgischer Sicht. Unter Verwendung des "Four Stimulus – Two Choice"-Paradigmas wurde bei insgesamt 304 Probanden aus vier Altersgruppen (vier, acht, zwölf und 18 Jahre) das Urteilsverhalten bei jeweils zweidimensionalen Reizgegebenheiten untersucht. Es konnte gezeigt werden, daß es sich bei den postulierten drei Urteilstypen – die sich hinsichtlich der Beachtung der variierten Reizdimensionen unterschieden – um grundlegende perzeptiv-kognitive Strategien der Informationsverarbeitung handelt. Die besondere allgemeinpsychologische Relevanz wird auch durch das altersunabhängige Auftreten der Urteilstypen bei allen vorgenommenen Reizvariationen deutlich. Darüber hinaus legt die entwicklungs-psychologisch bedeutsame Befundlage die Überlegung nahe, daß sich altersbezogene perzeptiv-kognitive Unterschiede nicht so sehr in der grundsätzlichen Fähigkeit zur Anwendung der Urteilstypen ans sich, sondern vielmehr in der spontanen Präferenz für bestimmte Urteilstypen und deren konsequenter Anwendung manifestieren. Sowohl die Aufgabenstruktur und die Qualitäten der Reizdimensionen als auch die altersbedingten Gedächtniskapazitäten, die Fähigkeiten zur Regelgenerierung sowie die sprachliche Enkodierung sind im Rahmen einer multidimensionalen Psychophysik zu beachten.