Kolonialkriege - Militärische Gewalt im Zeichen des Imperialismus

von: Thoralf Klein, Frank Schumacher

Hamburger Edition HIS, 2012

ISBN: 9783868545098 , 369 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

Windows PC,Mac OSX für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 21,99 EUR

  • Einfach begeistern - Betriebsrat und Öffentlichkeit - Beispiele aus der Praxis
    Strategien für entspanntes Fliegen - Ein Selbsthilfeprogramm zur Bewältigung von Flugangst
    2012 - Der Tagesbegleiter in ein neues Bewusstsein
    Agenda 2012 - Die Zeitenwende aktiv mitgestalten
    Handbuch der Neuro- und Biopsychologie
    Handbuch der Allgemeinen Psychologie – Motivation und Emotion
  • Handbuch der Allgemeinen Psychologie – Kognition
    Handbuch der Persönlichkeitspsychologie und Differentiellen Psychologie
    Schlafstörungen
    Therapie der Adipositas im Vorschulalter - Das Schulungsprogramm OBELDICKS Mini
    Zwischen Europa und Amerika - Polens Außen- und Sicherheitspolitik nach 1989

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Kolonialkriege - Militärische Gewalt im Zeichen des Imperialismus


 

Das Zeitalter der Kolonialkriege ist in der öffentlichen Wahrnehmung spätestens seit dem Abschluss der Dekolonisierung Mitte der 1970er Jahre zu Ende gegangen. Der Kolonialkrieg gilt als Krieg der Vergangenheit, dem die politische Grundlage entzogen ist. Tatsächlich jedoch knüpfen zahlreiche militärische Auseinandersetzungen der Gegenwart mehr oder weniger offen an das historische Phänomen des Kolonialkriegs an. Sie werden von einer Renaissance der Begriffe Imperium und Imperialismus begleitet, die in neue globale und regionale Ordnungsentwürfe einfließt. Gegenwärtige Ansätze werden häufig durch einseitige historische Referenzen legitimiert, ohne dabei die Vielschichtigkeit der kolonialen Kriegssituation in ihrer vollen Breite zu erfassen. Diesem Defizit setzen die Autoren dieses Bandes einen systematischen historischen Vergleich entgegen. Der Kolonialkrieg war jedoch nicht nur die radikalste Form akuter Gewaltanwendung im imperialistischen Zusammenhang, sondern ein integraler Bestandteil der kulturellen Praxis expandierender Staaten. Einbezogen werden deshalb auch kulturwissenschaftliche Fragestellungen. Die elf ausgewählten Beispiele kolonialer Kriegführung spiegeln die historische Entwicklung militärischer Gewalt im Zeichen des Imperialismus von dessen Anfängen in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts bis zum Abschluss der Dekolonisierung Mitte der 1970er Jahre sowie unterschiedlichste Typen imperialistischen Vordringens wider. Gefragt wird dabei insbesondere nach den Bedingungen und dem Verlauf der Kriege, dem militärischen Vorgehen, den kulturellen Vorstellungen, Diskursen und Sprachregelungen, die im Einzelfall damit verbunden waren, sowie danach, wie die Kriege in die Erinnerung eingegangen sind.

Thoralf Klein, Dr. phil., Historiker und Sinologe, wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Ostasiatische Geschichte der Universität Erfurt. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte des Christentums in China, Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen, neuere Sozial- und Kulturgeschichte Chinas. Frank Schumacher, Dr. phil., Historiker und Politikwissenschaftler, wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte der Universität Erfurt. Arbeitsschwerpunkte: nordamerikanische Geschichte, atlantische Geschichte, internationale Geschichte der Neuzeit.