Kreativität zwischen Schöpfung und Zerstörung - Konzepte aus Kulturwissenschaften, Psychologie, Neurobiologie und ihre praktischen Anwendungen

von: Rainer M. Holm-Hadulla

Vandenhoeck & Ruprecht, 2011

ISBN: 9783647404332 , 248 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

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Preis: 18,99 EUR

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Kreativität zwischen Schöpfung und Zerstörung - Konzepte aus Kulturwissenschaften, Psychologie, Neurobiologie und ihre praktischen Anwendungen


 

Der Begriff der Kreativität steht hoch im Kurs, das Schöpferische wird als bedeutender Wert angesehen. In Erziehung, Ausbildung, Berufstätigkeit und alltäglicher Lebensführung finden kreative Prozesse zunehmend Beachtung. Dabei herrscht eine bemerkenswerte Unklarheit, was Kreativität eigentlich bedeutet. Neurobiologen meinen, dass sie durch Geschwindigkeit und Komplexität der Informationsverarbeitung bedingt sei. Psychologen haben den Flow entdeckt, der kreative Tätigkeiten begleitet und der mit der Freisetzung von Glückshormonen einhergeht. Kulturwissenschaftler beschäftigen sich mit dem geheimnisvollen »Kuss der Musen« und beschreiben vielfältig schöpferische Prozesse. Doch es fehlt eine kohärente Theorie des Kreativen, die als Grundlage für die Förderung von Kreativität in Erziehung und beruflicher sowie persönlicher Lebensgestaltung dienen kann. Das neue Buch von Rainer M. Holm-Hadulla bietet eine Synthese von kulturellen, psychologischen und neurobiologischen Kreativitätsvorstellungen. Dabei bildet das Wechselspiel zwischen Schöpfung und Zerstörung, Ordnung und Chaos, Konstruktion und Destruktion den roten Faden. Daraus ergeben sich praktische Konsequenzen für die alltägliche wie auch außergewöhnliche Kreativität. Künstlerpersönlichkeiten wie Goethe und Jim Morrison geben Beispiele ab für Umgang und Nutzung der ambivalenten schöpferischen Kraft eines Menschen.

Prof. Dr. Rainer M. Holm-Hadulla lehrt an der Universität Heidelberg und hat sich auch international als Kreativitätsforscher einen Namen gemacht. Gastprofessuren führten ihn nach Südamerika und China. 2009 wurde er an das Internationale Kolleg »Morphomata« der Universität zu Köln berufen und 2010 an das Marsilius Kolleg der Universität Heidelberg. Er ist als Berater, Coach und Psychotherapeut von Studierenden, Wissenschaftlern, Künstlern, Unternehmern und Politikern sowie als Lehranalytiker tätig.