Sedimentologie und Mineralogie. Was sagen Korngröße und (Schwer-) Mineralogie über die Landschaftsgeschichte aus?

von: Christoph Behnke

GRIN Verlag , 2014

ISBN: 9783656737407 , 19 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: frei

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Preis: 11,99 EUR

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Sedimentologie und Mineralogie. Was sagen Korngröße und (Schwer-) Mineralogie über die Landschaftsgeschichte aus?


 

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Note: 1.6, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Sinne des Aktualismusprinzips, dessen Denkansatz innerhalb der Geowissenschaften zur Betrachtung der geologischen Prozesse der Vergangenheit Beachtung findet, lassen sich relief- wie auch landschaftsgenetische Entwicklungen aufgrund empirischer Beobachtungen der Gegenwart gleichsam für die Vergangenheit ableiten. Dabei sind räumliche wie zeitliche Variationen über die Sedimentation ablesbar. Zu beachten ist dabei jedoch der Umstand, dass jedes Sediment eine Summation einzelner Verlagerungsvorgänge darstellt und es dementsprechend zum Betrachtungszeitpunkt nicht nur vollständig erhalten sondern auch gekappt sowie reliktisch oder fossil vorzufinden sein kann. Doch haben die einzelnen Vorgänge nicht nur Auswirkungen auf den Erhaltungsgrad des Sediments in seiner Abfolge und Mächtigkeit, ebenso lassen sie sich über den Mineralbestand beziehungsweise dessen Erhaltungsgrad und die sedimentierte Korngröße sowie deren Spannweite innerhalb des gesamten Sedimentkörpers nachvollziehen. Grundlegend lässt sich über die Korngröße sowie die Mineralogie des Sediments auch die während des Prozesses der Verlagerung stattgefundene Transportart feststellen, wobei insbesondere die Geschwindigkeit dieser Sedimentation auch immer als zusammenhängende Funktion des Klimas sowie tektonischer Prozesse zu betrachten ist. Wechsel in der Sedimentabfolge können dabei durch Änderungen im Erosions- oder Sedimentationsraum sowie innerhalb dieser beiden Elemente der Sedimentation bedingt sein. Dabei besteht zwischen dem Erosions- und dem Sedimentationsraum ein funktionaler Zusammenhang, welcher sich insbesondere für die Volumina wie auch den Mineralbestand als zutreffend zeigt. Auf Grundlage dieser beschriebenen Parameter werden die Ableitung von Paläo-, Klima- und Atmosphärendruckverhältnissen sowie über Ablagerungen und deren Verteilung im Raum als auch deren Richtung ebenso Aussagen über die Landschaftsentwicklung möglich.