Traumatherapie in sieben Stufen

von: Georg Pieper, Jürgen Bengel

Hogrefe Verlag Bern (ehemals Hans Huber), 2008

ISBN: 9783456945415 , 86 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

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Preis: 15,99 EUR

  • Corporate Governance in Asia 2011: Progress and Challenges
    OECD Reviews of Regional Innovation: Basque Country, Spain 2011
    OECD Territorial Reviews: NORA Region 2011: The Faroe Islands, Greenland, Iceland and Coastal Norway
    The Development Dimension Trade for Growth and Poverty Reduction: How Aid for Trade Can Help
    Energy Policies of IEA Countries: Norway 2011
    National Accounts of OECD Countries, Financial Accounts 2010
  • National Accounts of OECD Countries, Financial Balance Sheets 2010
    Value for Money in Government: The Netherlands 2010
    Corporate Governance in Slovenia 2011
    OECD Environmental Performance Reviews: Portugal 2011
    Corporate Governance in Israel 2011
    ADB/OECD Anti-Corruption Initiative for Asia and the Pacific The Criminalisation of Bribery in Asia and the Pacific
 

Mehr zum Inhalt

Traumatherapie in sieben Stufen


 

4 Die sieben Phasen (S. 17-18)

Das siebenstufige kognitiv-behaviorale Behandlungskonzept (SBK) besteht aus folgenden Phasen bzw. Elementen:

1. Exploration, Diagnostik und Stabilisierung
2. Vermittlung des Therapierationals
3. Kontrollierte Traumaexposition
4. Exposition in sensu
5. Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)
6. Exposition in vivo
7. Nachbesprechung, Traumaintegration und Follow-up.

Am Beginn (Phase 1) stehen Exploration und Diagnostik, um sicherzustellen, dass bei dem Patienten eine posttraumatische Belastungsstörung vorliegt. Da viele Patienten unter belastenden Flashbacks und starker Aktivierung leiden, sie mit einer direkten Traumabearbeitung überfordert wären und die Gefahr einer Retraumatisierung besteht, muss eine dem jeweiligen Zustand des Patienten angemessene Stabilisierungsphase durchgeführt werden. In dieser Behandlungsphase werden Patienten mit starken dissoziativen Symptomen Hilfen vermittelt.

Um den Patienten zur aktiven Mitarbeit in der Therapie zu motivieren, muss ihnen ein nachvollziehbares Therapierational vermittelt werden (Phase 2). Auf dieser Basis folgen in den Phasen 3 bis 6 konfrontative Interventionen auf den Ebenen der Kognition und der Informationsverarbeitung (Phase 3), der Emotionen (Phasen 4 und 5), der physiologischen Begleitreaktionen (Phase 5) und des Verhaltens (Phase 6). In der abschließenden Phase 7 werden einzelne Therapiebausteine bei Bedarf zur Bearbeitung eventuell vorhandener Restsymptomatik eingesetzt und eine Traumaintegration mit Hilfe allgemein stützender psychotherapeutischer Methoden ermöglicht.

Die Darstellung der einzelnen Phasen orientiert sich jeweils an folgender Gliederung:

• Theoretischer Hintergrund
• Beschreibung
• Wirkungsweise
• Hinweise zur Durchführung.