Biotechnologie in gesellschaftlicher Deutung

Biotechnologie in gesellschaftlicher Deutung

von: Roger J. Busch (Hrsg.)

Herbert Utz Verlag , 2007

ISBN: 9783831607471 , 377 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

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Preis: 23,99 EUR

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Biotechnologie in gesellschaftlicher Deutung


 

Inhalt

6

Vorwort

8

I Grüne Gentechnik im öffentlichen Verständnis

10

Politische Interessen und öffentliches Vertrauen in der Gentechnikdiskussion

12

Rationalität und Vertrauen

13

In-Group und Out-Group Trust

15

Privates Management von öffentlichem Vertrauen in der Gentechnikdiskussion

17

Politische Ökonomie und Vertrauen

18

Opportunismus in der Gentechnikdebatte erklärbar machen

19

Literatur

20

Was dem einen seine Natur, ist dem anderen die Manipulation. Über den Gebrauch des Begriffs der »Natur« in der Debatte über die Grüne Gentechnik

22

1 Der Dialog der »Tauben«

22

2 Der dichte Begriff »Natur«

23

3 Aristotelisches und galieisches Naturverständnis

24

4 Männer sind anders, Frauen auch?

26

5 Schritte ins Offene

27

Literatur

29

Diskursdeterminanten und -wirkungen: Bedingungen und Grenzen von Wissenschaftskommunikation in der Grünen Gentechnik

30

1 Einleitung

30

2 Generelle Kennzeichen und Bestimmungsfaktioren sozialer Diskurse

31

3 Öffentliche Debatten und Expertendiskurse

33

4 Generelle Wirkungs- und Rezeptionsmuster sozialer Diskurse

37

5 Kennzeichen exemplarischer (deutscher) Diskurse um die Grüne Gentechnik

39

6 Fakten und Werte im Diskurs

49

7 Voraussetzungen eines idealtypischen Diskures

50

8 Realisierungschancen und Wirkungsweisen eines solchen Gentechnik-Diskurses

53

Literatur

55

Der Konflikt um die Grüne Gentechnik – Diskursverfahren und öffentliche Meinung

60

1 Einleitung – die Auseinandersetzung um die Gentechnik

60

2 Zur Messung von Einstellungen

61

3 Die Datengrundlage

63

4 Die Bewertung der Gentechnik

64

5 Gentechnisch veränderte Lebensmittel und die Öffentlichkeit

67

6 Fazit

87

Literatur

89

Technik-Erwägungskultur und Leitbilder für die Grüne Gentechnologie

92

Nachhaltigkeit der Produktion und Gesundheit der Produkte als Leitbilder für die sittlich verantwortbare Gestaltung der Grünen Gentechnik

95

Schluss: Orientierung an ethischen Leitbildern

98

Literatur

99

Zur Problematik der gesellschaftlichen Diskussion über die Grüne Gentechnik

102

Soziologische und psychologische Faktoren in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung

103

»Öffentliche Teilhabe« – ein zweischneidiges Schwert

103

Ritualisierter Streit mit Pseudoargumenten

104

Konflikte durch »Laien-Experten Differenz« bei Risikoeinschätzungen

105

Einfluss soziologischer Faktoren bei der Risikowahrnehmung

106

Kognitive Dissonanz

107

Regeln der Risikokommunikation

108

Was bedeutet dies alles für die Problematik der gesellschaftlichen Diskussion über die Grüne Gentechnik ?

109

Das Sokratische Gespräch – die Lösung ?

111

Literatur

112

A proposal to broaden the analysis of problems of trust regarding food and biotechnology

114

Abstract

114

1 Trust as a crucial condition

114

2 Trust, risk and uncertainty

116

3 Trustworthyness as predictability

117

4 From information and transparency to interpretations of Hobbes

118

5 Hobbes: The historical and theological background

120

6 Imitating god: The possibility of cooperation and trust

122

7 Why interest is not enough: The role of vulnerabilibty

124

8 Power and order as insufficient and problematic

125

9 Trust with(in) a contract: Marginal trust

127

10 From Hobbes back to the current issue of trust

128

11 Clarifying expectations

129

Literature

130

Der Einfluss von Vertrauen auf die Einstellungen zur Grünen Gentechnik

132

Einleitung

132

Einstellungsmodell 1: Subjektive Rationalität

135

Einstellungsmodell 2: Vertrauensbasierte Einstellungsbildung

137

Kritik: Modell der Einstellungsbildung oder Syndrom?

145

Einstellungsmodell 3: Kulturelle Verankerung

147

Folgerungen für Kommunikationsstrategien

153

Literatur

155

GMO-Technology and Malnutrition – Public Sector Responsibility and Failure

158

Naturvorstellungen und Grüne Gentechnik

170

1 Einleitung

170

2 Naturvorstellungen in der Theorie

171

3 Naturvorstellungen in der Empirie

174

4 Ursprung der Naturvorstellungen

179

5 Rückschlüsse für die Kommunikation über Grüne Gentechnik

181

Literatur

183

Die Haftungsregelungen des neuen Gentechnikgesetzes: (Berufs-)Freiheitseinschränkungen im Sinne des Grundgesetzes?

186

I Gesetzeszweck »Koexistenz«

186

II Die neuen Haftungsregelungen

187

III Freiheitseinschränkungen im Sinne des Grundgesetzes

188

Verbraucher und Grüne Gentechnik: Mechanismen der Ablehnung und ihre Änderungsresistenz

204

Abstract

204

Einführung

204

Diskursprojekte und Verbraucherpolitik

205

Die Empfehlungen des Diskurses

206

Kennzeichnungsfragen

207

Gentechnikeinstellugnen als Teil komplexer Einstellungssysteme

208

Verbraucherinformation und ihre Nebenwirkugen

210

Unbeabsichtigte Schemaaktivierung

211

Voreinstellungen als Urteilsanker

213

Diskursverfahren als Ausweg?

213

Aufbau alternativer Einstellungssysteme

215

Schemaaktivierung im Detail

216

Erste Demonstrationsexperimente

217

Die Realität ist komplex

219

Die Robustheit des Effekts

220

Zusammenfassung und Ausblick

222

Literatur

223

Die vermeintliche Realität des Risikos. Über die mühsame Unterscheidung zwischen realen und vermeintlichen Risiken der Biotechnologie – und die Lähmung daraus

228

Zwischen Risiko und Anwendung

228

Die Debatte um die Biotechnologie

230

Hat Amerika es besser?

231

Der feine Unterschied zwischen »real« und »vermeintlich«

232

Risikowahrnehmung

233

Implizite Normen

235

Politik und/oder Risiko?

236

Literatur

237

Experten in der Grünen Gentechnik – wie unabhängig sind sie?

240

Die Kontroverse um die Grüne Gentechnik – Ansätze zur Kommunikation aus der Sicht eines Unternehmens

250

Stand der Kommunikation zur Grünen Gentechnik

250

Beispiel aus der Lebensmittelkontrolle

252

Zusammenfassung zum gegenwärtigen Stand der Debatte über Grüne Gentechnik

254

Unser Ansatz zur Kommunikation

254

Darstellung komplexer Sachverhalte

256

Beteiligung an Prozessen gesellschaftlicher Wertebildung

257

Erweiterung der Gesprächsebenen

260

Ausblick

261

Literatur

262

»Grüne« Gentechnik in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit

264

1. Rote und Grüne Gentechnik in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit

264

2. Aspekte, Argumente und Urteile zur Grünen Gentechnik im qualitativen Datenmaterial

265

3. Risikowahrnehmung und Risikosemantik der Grünen Gentechnik

272

4. Genfood: Institutionelle Verantwortung und Institutionenvertrauen

277

5. Genfood und Wertorientierungen

280

6. »Switching« und »pervasive« Risiken: Welche Rolle spielt die alltagsweltliche Wahrnehmung technischer Risiken?

283

7. Zusammenfassung und Schlussfolgerung

285

Literatur

288

Normative Orientierungsmuster und ihr Zusammenhang in der Kommunikation über die Grüne Gentechnik

290

1 Bürgerurteil

291

2 Expertenurteil

296

3 Aufmerksamkeit

300

II Biotechnologie in gesellschaftlicher Deutung: Intuitionen, Emotionen, soziales Vertrauen und Wertvorstellungen im gesellschaftlichen Diskurs zur Biotechnologie

304

Biotechnologie in gesellschaftlicher Deutung: Intuitionen, Emotionen, soziales Vertrauen und Wertvorstellungen im gesellschaftlichen Diskurs zur Biotechnologie1

306

Zusammenfassung

307

Hintergrund

308

Beobachtungen zur gesellschaftlichen Diskussion

308

Wie wird das Problem misslingender Verständigung in der Wissenschaft wahrgenommen? – Zum nationalen und internationalen Wissensstand

313

Überblick über den Ablauf des Forschungsprozesses

315

Analytischer Rahmen

317

Ein blinder Fleck in der Kommunikationsforschung?

319

Vertrauen und Technologieakzeptanz

320

Fragestellung der Untersuchung

322

Ziele des Projekts

322

Wissenschaftliche bzw. praktische Ziele

323

Teilnehmerorientierte Ziele

324

Methode

325

Design

328

Abhängige Variablen

328

Statistische Analysen

331

Ergebnisse

331

Überzeugungen zur Grünen Gentechnik

335

Einstellungen, Einstellungsstärke und Involviertheit

337

Vertrauen in Akteure und Institutionen

340

Wissen über Biotechnologie

340

Einstellungsstrukturmodell

342

Effekte der ersten Auseinandersetzung

343

Globale Einstellungsänderungseffekte

346

Veränderungen in der Involviertheit

347

Effekte des Info-on-Demand

348

Effekte der Rollenübernahme

350

Globale Einstellungsänderungseffekte

352

Veränderungen in der Involviertheit

352

Änderung des Vertrauens in Akteure und Institutionen

352

Effekte der persönlichen Konfrontation

354

Globale Einstellungsänderungseffekte

355

Veränderungen in der Involviertheit

357

Änderung des Vertrauens in Akteure und Institutionen

357

Prozessanalyse

357

Diskussion: Zur Bedeutung der Ethik im Diskurs

358

Beobachtungen und Empfehlungen

363

Literatur

369

Die Autorinnen und Autoren

376