Weihnachten - Ein kommerzielles Familienfest

von: Ines Weihing

GRIN Verlag , 2008

ISBN: 9783638038386 , 23 Seiten

Format: PDF, ePUB

Kopierschutz: frei

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Preis: 12,99 EUR

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Weihnachten - Ein kommerzielles Familienfest


 

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,7, Universität Augsburg, Veranstaltung: Ritual und Alltag. Formen und Theorien des Festes., 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Weihnachten ist heute ein kommerzielles Familienfest. Der Fokus liegt dabei auf den Weihnachtsgeschenken, die in der Zwischenzeit obligatorisch geworden sind und mit dem Geben aus Nächstenliebe nur noch bedingt etwas zu tun haben. Das Fest der Familie gestaltet sich heute zunehmend durch den Konsum. Dies ist aber nicht immer so gewesen. Die Bedeutung von Weihnachten hat sich sich erst durch verschiedene Prozesse gewandelt. Das moderne Weihnachtsfest wie es heutzutage gefeiert wird und die Entwicklungen, die zur Entstehung dieser Form des Festes geführt haben, sind Gegenstand dieser Arbeit. Zu Beginn wird der Begriff 'Fest' näher erläutert und die Merkmale des Festlichen beschrieben. Dabei wird auch auf die Funktionen von Festen eingegangen. Im Weiteren werden die wichtigen gesellschaftlichen Entwicklungen skizziert, die zu der modernen Form des Weihnachtsfestes geführt haben: Die Familialisierung und Privatisierung des Weihnachtsfestes, die Pädagogisierung und die Kommerzialisierung. Anschließend wird untersucht, inwiefern Weihnachten zu einem kommerziellen Fest geworden ist, welches seine religiöse Bedeutung weitgehend verloren hat. Außerdem wird aufgezeigt, wieso Weihnachten heute als ein Familienfest gelten kann und wie sehr dieses Familienfest vom Konsum durchzogen ist. Dazu wird auf die Bedeutung von Weihnachten als einem wichtigen Wirtschaftsfaktor eingegangen. Hierbei wird das Schenken als das wichtigste weihnachtliche Ritual verstanden und dargelegt, wie es von der Wirtschaft als Mittel zum Zweck der Konsumsteigerung verwendet wird. Anhand Marcel Mauss' These vom Gabentausch wird versucht, den Geschenkewahn an Weihnachten zumindest teilweise zu erklären. Abschließend wird auf Gegenbewegungen zur Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes hingewiesen.