Wie das Individuum mit seiner Umwelt interagiert

Wie das Individuum mit seiner Umwelt interagiert

von: Karl Theodor Kalveram

Pabst Science Publishers, 1998

ISBN: 9783933151353 , 329 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

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Preis: 24,99 EUR

  • Julia Extra Band 0320 - Verführt von einem Playboy / Sag einfach nur: ich liebe dich! / Liebeszauber auf Santorin / Ausgerechnet mit dem Boss? /
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  • Tausend mal berührt ?
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    Überraschung im Südseeparadies

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Wie das Individuum mit seiner Umwelt interagiert


 

Prinzipien der Verhaltenskontrolle werden biokybernetisch formuliert. Fußend auf der Systemtheorie wird ein Modell der Wechselwirkung zwischen einem Individuum und seiner Umwelt entworfen: Individuum und Umwelt werden als 'abstrakte Automaten' angesehen, wobei die Eingangsvariable des einen Automaten jeweils die Ausgangsvariable des anderen ist. Im Rahmen dieser Interaktion wird ein "vereinheitlichendes Funktionsmodell der psychischen Struktur" eines Organismus abgegrenzt. Unterschieden werden dabei die biologische und die psychologische Funktion. Während bei der biologischen Funktion der Selektionsdruck, der eine Verhaltensweise hervorgebracht hat, im Vordergrund steht, ist es bei der psychologischen die Aktualgenese, dh. Auslösung, Steuerung und Beendigung eines Verhaltensakts sowie dessen Ziel. Leitender Gesichtspunkt der Analyse ist derjenige der Werkzeugtransformation, welche das Verhalten der Umwelt beschreibt. Alle Arten zielgerichteten Verhaltens werden dann als Umkehrung der entsprechenden Werkzeugtransformation angesehen. Hauptbestandteile des Modells sind - neben Wahrnehmung und Motorik - der strategische Apparat (enthält die biologischen Verhaltenszwecke in Form von Verhaltensantrieben), der evaluativ-volitionale Apparat (enthält das Selbstwissen und koordiniert es mit den strategischen Anforderungen, mit den äußeren Gegebenheiten und mit kulturellen Normen) und der taktische Apparat (enthält das Umweltwissen und setzt es ein, um perzeptive Ziele mittels motorischer Algorithmen zur Beeinflussung der Umwelt zu realisieren). Für jeden dieser Apparate werden, entsprechend ihren spezifischen Aufgaben, spezifische Lernprozesse konzipiert, die sich jedoch nur teilweise mit den herkömmlich betrachteten decken.

Das Modell kann, obwohl noch erweiterungs-bedürftig, Verhalten und Verhaltensstörungen funktional erklären und läßt sich auch auf überindividuelle Kulturleistungen übertragen.