Herr Erwin und sein blauer Hund - Eine kleine Geschichte vom Glück

von: Jens Reinländer

Bastei Lübbe AG, 2011

ISBN: 9783838707556 , 110 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: Wasserzeichen

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Preis: 5,99 EUR

  • Die Balanced Scorecard: Entwicklungstendenzen im deutschsprachigen Raum
    Interkulturelles Management: Die Bedeutung kultureller Einflüsse bei Diversifikationsstrategien im Personalmanagement
    Online-Kundenbetreuung: Wie Live Support Systeme dem Online-Vertrieb auf die Sprünge helfen
    Hierarchiefreiheit in Organisation und Kommunikation: Eine empirische Untersuchung am Beispiel der holländischen Unternehmensberatung Kessels & Smit
    Projektmanagement: Methoden und Werkzeuge für internationale Entwicklungsprojekte
    Projektcontrolling: Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Balanced Scorecard
  • Employer-Branding: Bedeutung für die strategische Markenführung. Forschungsergebnisse im Kontext erfolgreicher und nicht erfolgreicher Beispiele aus der Praxis
    Markenpolitik im Einzelhandel: Interaktionseffekte zwischen Herstellermarken und Retail Brands
    Emotionalisierung und Markenwahrnehmung bei Sportevents: Am Beispiel der Rhein-Neckar Löwen in der SAP Arena
    Chinesisches Stadtmarketing im Internet: Wie Chinas Tourismuszentren online auftreten
    Bedeutung von In-Game Advertising im Media-Mix aus Sicht der Mediaagenturen
    Kundenwert-Controlling: Werttreiberbasierte Operationalisierung eines investitionstheoretischen Kundenwertes
 

Mehr zum Inhalt

Herr Erwin und sein blauer Hund - Eine kleine Geschichte vom Glück


 

"(S. 82-83)

Das stimmt schon, ohne Freunde ist alles nur halb so schön. Aber ein Bad ohne Schaum ist mindestens genauso öde«, murmelte ich und kramte im Badschrank nach der Flasche mit dem blauen Shampoo, aus dem man so herrlich große Schaumflocken zaubern konnte. Leider war die Flasche nirgends zu entdecken. Weder in den Regalfächern noch in den Schubkästen. Auch nicht im Medizinschrank oder unter der Badewanne. Und erst recht nicht im Klo.

In meiner Verzweiflung spähte ich sogar Herrn Erwins Badezimmer aus, obwohl meine Shampooflasche doch mindestens zehn Mal größer war als Herr Erwin selbst. Die Shampooflasche blieb weiterhin wie vom Erdboden verschluckt. Dafür stand Herr Erwin freudestrahlend vor dem Postkasten und rief seinem kleinen blauen Hund zu: »Beppo, wir haben ein Paket bekommen!« Dann trug es Herr Erwin geschwind in die Küche, stellte es auf den Küchentisch und betrachtete es neugierig von allen Seiten.

Diesmal schien ihm das Paket sehr rätselhaft. Es war aus rotem Geschenkpapier und trug eine silberne Schleife. Sein Boden war dick und hatte vier Ecken. Doch darüber war es lang und schmal. Es war wirklich ein seltsames Paket. »Na, das is’ ja ’n Ding! Ein Wunderpaket«, murmelte Herr Erwin. »Auf der Stelle muss ich wissen, was da drin ist, oder ich zerplatze vor Neugier.«

Da entdeckte Herr Erwin ein kleines Loch im Papier. Vorsichtig bohrte er den Zeigefinger hinein und drehte ihn so lange hin und her, bis aus dem kleinen Loch ein großes Loch geworden war. So groß, dass nun alle fünf Finger hindurchpassten. Herr Erwin steckte die Hand in die Öffnung und hielt die Luft an. Langsam zog er ein glatt poliertes Rohr aus Holz hervor, das vorn und hinten in goldene Messingringe eingefasst war.