Erlösmodelle im E-Publishing - Wie sich Medien auf Tablets und Smartphones neu erfinden können

Erlösmodelle im E-Publishing - Wie sich Medien auf Tablets und Smartphones neu erfinden können

von: KRESS, Christian Meier

tredition GmbH, 2011

ISBN: 9783842400405 , 101 Seiten

Format: PDF, ePUB, OL

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 19,80 EUR

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Erlösmodelle im E-Publishing - Wie sich Medien auf Tablets und Smartphones neu erfinden können


 

KAPITEL 5 Mobile Media in Marketing und Werbung (S. 81-82)

Apps sind eine fantastische Möglichkeit für Unternehmen, bestehende und künftige Kunden an sich zu binden. Das Logo der Firma landet damit direkt auf dem Smartphone oder Tablet. Ist es so einfach?

WERBEMITTEL APP (16. APRIL)


Goldbären-Games

Smartphone-Anwendungen sind für Markenartikler ein interessantes Mobilmarketing-Tool, aber kein Selbstläufer
Autor: Stephan Meixner

-> Die Deutsche Post ist ein echter Dauerbrenner. Zumindest im Apple AppStore. Denn dort zählt die Smartphone-Anwendung „Post Mobil“ seit der Veröffentlichung im August 2009 zu den beliebtesten kostenlosen iPhone-Apps. Bereits in der allerersten Woche haben Verbraucher die Mini-Anwendung über 50.000mal auf ihr iPhone geladen. Einen Monat später schaffte sie es sogar auf Platz zwei der meistgeladenen kostenlosen iPhone-Apps.

Zwar haben iPhone-Besitzer nach Angaben von Apple weltweit bereits über drei Mrd. Anwendungen aus dem App-Store heruntergeladen. Auf die vorderen Plätze in den Download-Listen schaffen es aber für gewöhnlich nur Spaß- oder Spiele-Apps. Die Anwendung „Post Mobil“ dagegen überzeugt mit konkretem Nutzwert. So können Anwender mittels GPS ihre Position tracken und nach Briefkästen in ihrer Nähe suchen. Und wer keine Marke zur Hand hat, kann seine Post bequem per Handy- Porto versenden.

Anwendungen wie „Post Mobil“ veranschaulichen beispielhaft, wie immer mehr Unternehmen mit eigenen Marken-Apps in die Download- Shops von Apple & Co. drängen. Denn noch vor gut einem Jahr waren Smartphone-Apps fast nur für kleine Entwickler interessant, um Geld mit selbst programmierten Smartphone-Spielen zu verdienen. Nun aber tummeln sich zunehmend Markenartikler in den AppStores, um wie die Deutsche Post ihre Zielgruppe mit kostenlosen Mini-Anwendungen für die eigene Marke zu begeistern.

Was seine Gründe hat. Denn das steigende Interesse an Marken-Apps können Mobilmarketing-Experten leicht erklären. „Das eigene Handy oder Smartphone ist viel mehr Teil der Privatsphäre als ein Notebook oder Desktop-PC“, argumentiert stellvertretend Kurzes Vergnügen: Die Haribo-App bietet nicht viel mehr als einen Überraschungseffekt Steffen Trenkle, Leiter vom Kompetenzteam Mobile bei der Kölner Multimedia- Agentur Denkwerk. „Werbung auf mobilen Endgeräten wird daher immer dann besonders positiv wahrgenommen, wenn Nutzer selbst über Zeitpunkt und Umfang von Werbebotschaften bestimmen können.“