Geologie und Eiszeitformen auf Rügen. Entstehung der Insel und Vorkommen von Eiszeitformen in ihrer Region

von: Andy Schober

GRIN Verlag , 2015

ISBN: 9783668013308 , 12 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: frei

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Preis: 12,99 EUR

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Geologie und Eiszeitformen auf Rügen. Entstehung der Insel und Vorkommen von Eiszeitformen in ihrer Region


 

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Rügen ist mit einer Fläche von 926 km² (BÜTOW & LAMPE 1991:131) die größte sowie gleichzeitig auch die vielgestaltigste und geomorphologisch interessanteste Insel Deutschlands. Die höchste Erhebung auf Rügen ist der Piekberg (161m+NN), welcher sich auf der Halbinsel Jasmund befindet. Der nördlichste Punkt Rügens ist Gell-Ort und nicht, wie die meisten denken, Kap Arkona. Auf Rügen ergibt sich eine landschaftliche Großgliederung in den flach-wellig bis ebenen Teil, der als 'Niederrügen' bezeichnet wird und westlich der Linie Altenkirchen - Bergen - Putbus gelegen ist, sowie den sich östlich dieser Linie befindlichen Teil - 'Hochrügen', mit deutlich stärkerer Reliefenergie (BÜTOW & LAMPE 1991:131). Laut REINICKE (2004:7) denkt ein Jeder bei der Erwähnung des Namens an weiße Kreidefelsen, Dünen wohin das Auge reicht, an endlos lange Sandstrände und im Gegensatz dazu an schmale, geröllreiche Strände vor lehmigen Steilufern. Genau diese Vielfalt der unterschiedlichsten Landschaftsformen auf diesem kleinen Raum, ist der Grund für die Beliebtheit der Insel bei den Touristen. Dabei ist Rügen mit seinen Stränden nicht nur im Sommer ein Besuchermagnet, sondern auch zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter. Rügens Küsten wirken an sich attraktiv, sowohl auf Besucher, als auch auf Einheimische. Es werden längst vergessene Triebe wieder neu geweckt - der angeborene Sammeltrieb unserer Vorfahren. Ein jeder Strandwanderer kann sich wohl kaum dem Bedürfnis entziehen am Boden nach etwas zu suchen. Gemäß NESTLER (2002:5) besuchen jährlich Zehntausende Touristen aus Gebieten der ganzen Welt die Schreibkreide an den Steilufern von Jasmund und Wittow. Dort sammeln sie die Fossilien mit regem Interesse, die am Geröllstrand zu finden sind und nehmen sie als Souvenir mit nach hause. Schnell wächst schließlich das Bedürfnis, die gesammelten Steine exakt zu benennen und ein neuer Amateurpaläontologe ist geboren. Die Strände auf Rügen sind wie Geschichtsbücher und ein jeder Stein könnte eine endlos lange Geschichte erzählen. Aber nicht nur kleine Steine sind erdgeschichtliche Zeugen. Auch große Steine (Findlinge) oder sogar ganze Landschaftsflächen weisen auf Spuren der Geschichte, insbesondere der Eiszeit, hin. Und wenn man die Augen aufhält und aufpasst, kann man viele Überbleibsel der Eiszeit finden und genau mit diesem Thema beschäftigt sich diese Arbeit. [...]