Ich dich auch, Liebling - Warum Beziehungen wundervoll sind, wenn man miteinander spricht

Ich dich auch, Liebling - Warum Beziehungen wundervoll sind, wenn man miteinander spricht

von: Jutta D. Blume

Humboldt, 2008

ISBN: 9783869108513 , 177 Seiten

Format: PDF, Mobile-PDF, OL

Kopierschutz: DRM

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Preis: 9,49 EUR

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Mehr zum Inhalt

Ich dich auch, Liebling - Warum Beziehungen wundervoll sind, wenn man miteinander spricht


 

Der Grüne in der Liebe (S. 111-113)

Der Grüne wirkt nach außen beim ersten Eindruck sehr ruhig, freundlich, aber auch zurückhaltend. Er stellt viele Fragen und hört genau zu, um sein Gegenüber kennen zu lernen. Er wirkt bescheiden, obwohl er genau weiß, was er kann und zu bieten hat. Wer ihn mag, merkt es von selbst, denkt er – und die anderen müssen es nicht wissen. Er ist auch sehr hilfsbereit und nimmt sich immer Zeit für andere, auch wenn er sie manchmal gar nicht hat. Deswegen kommt er zuweilen auch unter Zeitdruck, den er sich jedoch nicht anmerken lässt. Nein sagen gehört nicht zu seinen Stärken, weil er ein sehr ausgeprägtes Mitgefühl für andere hat und seine eigenen Interessen im Zweifelsfall hinten anstellt.

Der Grünling ist nicht gerade der Aufreißer-Typ, er lässt sich lieber erobern. Durch seine warmherzige, feine Art findet sich da auch gern jemand, der ihm beziehungsweise ihr näher kommen möchte. Wenn er aber mal aufgemacht hat, dann ist der Grüne ein absolut loyaler und zuverlässiger Partner, der bei Schwierigkeiten auch nicht gleich die Flinte ins Korn schmeißt. Hat er sich geöffnet, so kann er sehr herzlich auf seinen Partner zugehen und braucht viel Körperkontakt, um sich geliebt und geborgen zu fühlen. Unser Grünling ist verschmust und sinnlich und kann, wenn er Vertrauen gefasst hat, seine Gefühle auch durch Zärtlichkeiten und liebevolle Worte ausdrücken. Aber lange, euphorische Reden wird er nie halten. Ein Grüner ist ein einfühlsamer, sensibler und ausdauernder Liebhaber beziehungsweise eine solche Partnerin - immer um das Wohlgefühl seines/ihres Lieblings bemüht.

Dabei sind die Grünen eher die stillen Genießer. Stefan: „Harmonie ist doch das Schönste, was es gibt. Oder, gibt es was Schöneres? Sich mit demjenigen, den man liebt, hinzusetzen, ein Glas Wein trinken und das Leben genießen, was will man mehr." Im Zusammenleben ist er sehr umgänglich, denn die wichtigste Grundvoraussetzung für sein Wohlbefinden ist Harmonie. Wenn ein Grüner einem Menschen versehentlich Weh getan hat, quält es ihn zutiefst und es ist ihm ein echtes Bedürfnis, sich sofort und mehrmals zu entschuldigen. Schuldgefühle sind für ihn fast unerträglich und sind eine unbewusste, treibende Kraft in seinem Leben. Grüne lieben es, wenn sie wissen, woran sie sind.

In der Luft hängen, zu viel Turbulenzen und ständige Veränderungen im Zusammenleben machen sie nervös. Sie haben gern ihren Frieden und gewisse Routineabläufe, die ver lässlich und bewährt sind. Dann können sie sich entspannen. Ein Grüner überlegt sich genau und eine ganze Weile lang, ob er etwas tun sollte, was er am besten tut und dann tut er es. Mit Geld kann er gut umgehen. Er achtet darauf, sich nicht zu verausgaben, denn das macht ihn sehr nervös. Für ihn bedeutet Geld Stabilität und Lebensqualität. Es ist aber auch Mittel zum Zweck, um autark zu sein, nichts und niemanden zu brauchen, um sich notfalls von irgendwelchen Vorwürfen „freikaufen" zu können oder „Abstandszahlungen" zu leisten, anstatt sich mit irgendwem herumstreiten zu müssen.