Patient in Deutschland - Verraten und verkauft

von: Gaby Guzek

Humboldt, 2008

ISBN: 9783869108377 , 225 Seiten

2. Auflage

Format: PDF, Mobile-PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

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Preis: 13,99 EUR

Mehr zum Inhalt

Patient in Deutschland - Verraten und verkauft


 

- Gesundheit nach Kassenlage: der Patient als Spielball der Politik 
- Alles für jeden - das geht nicht mehr - Von Reformen und Reförmchen 
- Im Griff der Lobbyisten und Konzerne 
- Wo versickert das Geld der Krankenkassen? 
- Sparwahn, Absurdistan und Co. - Ärzte 
- Jammern auf hohem Niveau? 
- Startschuss für das große Kliniksterben 
- Die chaotische Gesundheitskarte 
- Der Pflegeskandal - und was wirklich dahintersteckt 
- Arzthelferinnen: Prellbock der Gesundheitspolitik 
- Beispiele: Ärztliche Leistungen und deren Vergütung 


Was tun? Die Krankenkassenbeiträge steigen und steigen: Ein durchschnittlicher Angestellter arbeitet jedes Jahr ganze zweieinhalb Monate nur für seine Krankenkassenbeiträge - gleichzeitig wird die medizinische Versorgung ständig schlechter. Lange Wartezeiten auf einen Termin beim Facharzt oder in der Klinik sind an der Tagesordnung, bei Medikamenten gibt es nur noch Billigpillen. "Allen PR-Nebelbomben von Politikern zum Trotz: Wir haben schon lange eine klammheimliche Rationierung im deutschen Gesundheitswesen. Nur spricht keiner darüber. 

Das könnte ja Wählerstimmen kosten. Letztlich ist es aber kein anderer als Dr. med. Vater Staat selbst, der hinter den Kulissen die Strippen zieht und der - so scheint es mir - mehr die eigenen Finanzen als die Gesundheit seiner Bürger im Sinne hat", schreibt die Autorin Gaby Guzek in ihrem neuem Buch. Sie eröffnet einen Blick hinter die Kulissen des deutschen Gesundheitswesens, wie er bislang nicht da war: Wussten Sie, dass die gesetzlichen Krankenkassen mehr Geld für ihre eigene Verwaltung ausgeben als für die zahnärztliche Versorgung ihrer Versicherten insgesamt? Oder dass das Bundessozialgericht erst kürzlich einen 64-jährigen Pathologen dazu verurteilte, auch als Notarzt bereit zu stehen - obwohl der Facharzt seit mehr als 30 Jahren keinen lebenden Patienten mehr zu Gesicht bekommen hat und kurz vor der Rente steht?