Josefine Mutzenbacher: Meine 365 Liebhaber (Erotik, Sex & Porno Klassiker)

von: Anonym

e-artnow, 2014

ISBN: 9788026808237 , 385 Seiten

2. Auflage

Format: ePUB

Kopierschutz: frei

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Preis: 0,99 EUR

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Josefine Mutzenbacher: Meine 365 Liebhaber (Erotik, Sex & Porno Klassiker)


 

Die Heurigenpartie


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Wie immer, hielt der Xandl Wort und die Partie zu seinem Stammheurigen wurde sehr fesch. Das Wirtshaus hieß nach der schönen Wirtin, von der man sich allerlei erzählte, allgemein »Zur feschen Hauer-Resl«. Ich hatte meine Freundin Steffi eingeladen und wir freuten uns beide mordsmäßig, wie die jungen Mädel auf eine Firmenausflug in den Prater. Denn die »Resl«, die selbst nicht aus Holz war, war berühmt dafür, daß sie gerne ein Aug zudrückte, der Wein bei ihr war gut und dann verstanden mein Xandl und seine Freunde das »Spendieren« wie nicht bald wer. Zwar waren ich und die Steffi nicht gar so sehr darauf aus, die Männer zu »würzen«, aber man zeigt sich doch gern mit noblen Begleitern. Am nächsten Samstag holte mich die Steffi um fünf ab. Wir waren fast gleich angezogen, bloß trug die schwarze Steffi die Hutfedern, den Schleier und die Bluse lichtblau, ich rosa und wir zwei sahen wirklich zum Anbeißen aus. Wir hatten ausgemacht, an diesem Tage auch blaue und rosa Maschen durch die Hemden und unsere Spitzenhoserln zu ziehen, um auch hier wie Schwestern auszuschauen, wenn einer von den Herrn »nachschauen« sollte. Auf das Nachschauen freuten wir uns, es war ein wunderschöner Frühlingsnachmittag und die Steffi gestand mir, als wir Arm in Arm zu Xandls Wohnung gingen: »Hoffentlich wirds recht fesch, mein Fummerl brennt mich als wie … « Auch mir kribbelte es unter den Röcken, wiewohl mich der Xandl erst am Tag vorher gründlich durchgezogen hatte.

Beim Xandl waren schon seine engsten »Spezln« beisammen, sehr unternehmungslustig und gut aufgelegt. Der Lechner-Toni, der Karl Birnecker und der Wambacher-Karl, so wie Xandl, drei reiche Herren, vom »Grund« und wie man zu sagen pflegt, in den besten Jahren. Xandl stellte Steffi und mich vor, es gab eine große Händeküsserei und ein großes Augengeblinzel. Die Männer kitzelten uns mit ihren aufgewichsten Schnauzbärten am Handrücken und waren jetzt schon geil wie die »Pfingstochsen«, wie Xandl mir zuflüsterte. Ich hörte, wie der Lechner einem ändern zuflüsterte: »Horst, an G’schmacken hat er aber, der Xandl! Zwa Weiberln zum fressen! Da geht er ja eina als wie Butter!« Steffi und ich taten recht fein, wir hatten ja Zeit genug. Als die andern endlich unten waren und sich in die Wagen setzten, blieb ich noch mit Xandl zurück. Er sagte, er wolle die Wohnung versperren, aber ich kannte ihn. Er packte mich, gerade als ich die Klinke der Wohnungstür in der Hand hatte, bei den Brüsten und, halb hinter mir stehend, drückte er mir seinen Pinsel in die Hand, den ich sofort zu reiben begann, damit es ihm schon kommen solle und wir nicht zulang auf uns warten ließen. »Aber hör auf, Xandl, machst mir noch Flecken in den Schoß. Geh, sei gescheit, versäumst es ja nicht, was werden sich denn die anderen denken!« Aber er stieß mit seinem ansehnlichen Bauch, daß mir sein Glied von selbst in der hohlen Hand hin-und hertanzte und stöhnte: »Nur … ein kleiner… Vorschuß … weißt… damit du net aus der Übung kommst bis mir… drausst sein… bei der Resl…« Da kam es ihm auch schon, ich hatte aus lauter Eile schrecklich fest gerieben und jetzt spritzte mir der Xandl die ganze Hand voll. Während er sein Hosentürl und auch die Wohnungstür verschloß, steckte ich schnell die Hand in den Mund und lutschte sie ab. »Hast recht, nur nix umkommen lassen!« sagte Xandl. Als wir Arm in Arm auf die Gasse traten, saßen der Birnecker und der Wambacher schon mit der Steffi in einem feinen Mietsfiaker. Während ich und Xandl uns zum Lechner in unsern eigenen Gummiradler setzten, rief der Wambacher: »Das Schloß muß aber sehr schwer auf — halt aus, zugangen sein!« Unter Lachen und Sticheleien fuhren wir ab. Wir konnten uns sehen lassen. Die Wagen, die »Zeugeln« glänzten wie Lack, die Pferde trugen Maiglöckchensträuße hinter den Ohren, sogar an den Peitschenspitzen waren Blumen. Es war, wie wenn wir zum Blumenkorso fahren sollten. Xandl wäre am liebsten schon am frühen Nachmittag gefahren, um sich auf der Fahrt nach Alt-Ottakring in seiner ganzen Pracht zu zeigen, aber so früh war draußen noch nichts los. Die Fahrt wurde recht behaglich. Da der Raum ein bisserl eng war, fuhren wir »Bischgoderl«, das heißt, Steffi saß auf dem einen Knie vom Wambacher und auf dem andern vom Birnecker, ich hatte unter meinem Popo den rechten Schenkel vom Xandl und den linken vom Lechner. Die großen Bäuche der zwei waren wie weiche Polster, ich konnte mich recht bequem zurücklehnen und als einmal der Wagen einen Ruck tat und wir alle ein wenig aufhopsten, wollte ich mich unwillkürlich anhalten und griff in die Pepitahosen meiner Kavaliere. Da erwischte ich zwei Handgriffe, die wie aus Eisen waren und sich schon auf den lustigen Abend freuten. »Net abbrechen, Peperl, wirst es no brauchen.« Über diesen gemütlichen Witz vom Lechner mußte sogar der Kutscher lachen, aber er hielt sich tadellos gerade auf seinem Bock, tat, als sehe und höre er nichts. Er hatte sicher sein schönes Trinkgeld im vorhinein bekommen. Wenn wir durch stillere Straßen fuhren, taten die zwei Herren an meinem Popo herum und zwickten mich durch den Rock, um wie sie sagten, zu erfahren, wo meine Strumpfbänder wären. Der Steffi ging es im zweiten Wagen wahrscheinlich auch nicht anders, denn hie und da hörte ich sie leise quietschen. Einmal begegneten sich Xandls und Lechners dicke Finger auf meinem Popo und Xandl sagte: »I kenn kan Neid.« »Alsdann tu die Pratzen da weg«, entgegnete der Lechner schlagfertig. Für den Rest der Fahrt gehörte meine Rückseite dem Lechner allein. Als er mir aber verstohlen den Rock zum Knie hinaufschieben wollte, gab ich ihm eine auf die Hand, denn man konnte leicht in den Wagen hineinschauen, so dunkel war es noch nicht. In einer kleinen Seitengasse mußten wir eine Frau vorbeilassen, die einen kleinen Buben an der Hand führte und eine Einkaufstasche trug. Ich erkannte sie sofort, es war die Mizzi Andermayer, die mit mir in die Schule gegangen war und die auch mit dem Katecheten gevögelt hatte.

Ich wollte ihr gerade, mit dem Sonnenschirm winkend, einen Gruß zurufen, als mich Xandl zwickte, ich solle still sein, aus dem Wagen herausbrüllen gehöre sich nicht für eine Dame. Aber über die Schulter winkte ich ihr doch zurück und der Mund blieb ihr vor Staunen offen. Bei der »Hauser-Resl« war ein riesiger Wirbel und alles gestopft voll. Aber ein kleiner, dicker Pikkolo, der gerade vor dem Tor unter dem »Buschen« stand, rannte, als er den Wagen erkannte, hinein und als wir vor dem Wirtshaus hielten, kam wirklich die Resl mit den Schrammeln heraus, um uns zu begrüßen, denn Xandl war als »Nobler« hier bekannt und beliebt. Die Schrammeln spielten einen Tusch, Xandl grüßte, als ob er ein Erzherzog war und streifte im Vorbeigehen mit der Schulter den weißen Schürzenlatz der feschen Wirtin. Die machte sich nichts wissen und im Triumph führte man uns durch den ganzen Garten nach einem netten, kleinen Gartenhäuschen, einem »Salettl«, das für uns reserviert und ganz mit Oleanderbüschen umstellt war. Es dauerte hübsch lange, bis wir alle saßen, die Schrammeln standen vor dem Salettel und spielten Xandls Lieblingslied: »Das Weinderl und die Maderln, die hat der Herrgott gmacht.« Ich ging mit Steffi auf die Toilette und dort zeigte sie mir ihren hübschen, runden Popo, der über und über schon voller blauer Flecken war, so hatten sie der Wambacher und der Birnecker hergenommen. Ein bissel blau war ich auch, aber wir trösteten uns, daß es heute noch ärger zugehen würde. Als wir zum Tisch zurückkamen, standen schon die Windlichter auf dem Tisch, die Herren hatten uns schöne Plätze aufgehoben, nur saß diesmal die Steffi zwischen Xandl und dem Lechner, ich zwischen dem Wambacher und Birnecker. Die Männer hatten sich das wohl so ausgemacht und uns war es recht, auch in der Filzerei ist eine kleine Abwechslung ganz gut. Die fesche Wirtin beugte sich gerade über den Tisch und verhandelte mit meinem Xandl, was für einen Wein wir trinken wollten. Sie war eine sehr große, üppige Blondine mit blonden Löckchen und einem kleinen Doppelkinn. Ihr Busen war riesig groß, man hätte darauf sitzen können, aber alles hübsch fest und straff, wie es sich gehörte und ihre großen Brustwarzen stachen durch den weißen Schürzenlatz und die dünne Sommerbluse. Wie sie so mit Xandl sprach, lag ihr riesiger Busen fast auf dem Tisch und die Männer sahen ihr schmunzelnd hinein. »Hör auf, Reserl, i werd ja ganz blind!« grunzte der Lechner. Die Wirtin wurde ein bissel rot und Lechners Hand verschwand unter dem Tisch. Da quietschte die Resl ein wenig auf und der Lechner fragte scheinheilig: »Ja, seit wann bist denn so heiklich?« Jetzt schleppte der Fiaker, der uns herausgebracht hatte, ein ganzes gebratenes Gansl herbei, Würste und Schinken und Salami, alles aus meines Xandls Selcherei. Riesige Teller voller Haustorte brachte der kleine Pikkolo angeschleppt, der Heurige glänzte schon in mehreren Literflaschen auf dem Tisch, wir wußten gar nicht, wie wir das alles verputzen sollten. Als der ›Salamuccimann‹ mit seinem Korb voll Käse und Salami an unsern Tisch vorbeikam und ein Gesicht machte, nahm der Wambacher ein Blatterl Salami aus seinem Korb und gab dem Mann einen Fünfguldenzettel. Wir saßen recht hübsch eng um den runden Tisch herum, die Männer legten uns die Arme um die Hüften und kitzelten uns, der Wein verschwand wie nichts, die Windlichter flackerten, der Birnecker goß mir ein Glas nach dem ändern ein, ich hatte schon einen kleinen Schwips, fühlte mich aber wohl wie noch nie. Und immer wieder kam die Resl an unsern Tisch, um zu fragen, ob auch nichts abginge. Aber wir hatten ohnehin alles, bloß sie brauchte was, denn sie tat sehr...